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BayWa-Aktie: H1 - Internationalisierung trägt Früchte 03.08.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die BayWa-Aktie (ISIN DE0005194062 / WKN 519406) unverändert mit dem Votum "kaufen" ein.
Die BayWa AG habe zum Halbjahr ein EBIT von 91,1 Mio. Euro erreicht und damit die Analysten-Erwartungen deutlich übertroffen. Während der Agrarhandel erwartungsgemäß in H1 schwächer abgeschlossen habe (EBIT: 44 Mio. Euro, -24,3% yoy; BHLe: 42,6 Mio. Euro), habe sowohl der Technikbereich (EBIT: 14 Mio. Euro, +19,7% yoy, BHLe: 12 Mio. Euro) als auch der Obsthandel (EBIT: 10,5 Mio. Euro, Vj. 2 Mio. Euro, BHLe 9,7 Mio. Euro) überzeugen können.
Beim Obsthandel habe man erstmals von der Übernahme von Turner & Growers profitiert, die 9,2 Mio. Euro zum operativen EBIT beigesteuert hätten. Deren Marge von 7,8% habe damit deutlich oberhalb der 1,5% des europäischen Obsthandels gelegen. Aus der Akquisition habe zudem ein negativer Firmenwert in Höhe von 8,8 Mio. Euro resultiert, der im Bereich Sonstiges als Einmalertrag verbucht worden sei.
Der Energiebereich habe beim EBIT mit 15,9 Mio. Euro in H1 ebenfalls besser als erwartet abgeschlossen (BHLe: 14,2 Mio. Euro). Dabei überzeuge jedoch erneut nur der Bereich erneuerbare Energien, der u. a. vom PV-Boom infolge der Förderungskürzungen in Deutschland profitiert habe. Dessen EBIT habe mit 14,6 Mio. Euro die Erwartungen erneut übertroffen (BHLe: 13 Mio. Euro), sodass das Gesamtjahresziel von 30 Mio. Euro in Reichweite liege.
Der Baustoffhandel habe mit 4,1 Mio. Euro EBIT die Erwartungen erfüllt. Das EBIT im Bereich Sonstiges/Konsolidierung habe mit 2,6 Mio. Euro über den Erwartungen gelegen (BHLe: -5,2 Mio. Euro), da hier die Effekte aus der Erstkonsolidierung von T&G (Netto 6 Mio. Euro) und die Übergangskonsolidierung in das Ybbstaler-JV (6,5 Mio. Euro) enthalten seien. Gegenläufig seien höhere Aufwendungen für die DIY-Ausgliederung und Prüfungskosten verbucht worden.
Das Management habe den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt und rechne mit einer Steigerung beim EBIT. Die Analysten hätten ihre EBIT-Erwartung für 2012 leicht angehoben, nachdem die H1-Ergebnisse über den Erwartungen gelegen hätten. Gleichzeitig reduziere sich das EPS von 1,61 Euro auf 1,50 Euro aufgrund der erhöhten Gewinnanteile der Minderheiten. Alleine der FactSet-Konsensus mit 1,89 Euro EPS-Erwartung erscheine den Analysten viel zu hoch.
Substanziell bleibt die Kaufempfehlung für die BayWa-Aktie bestehen, so die Analysten vom Bankhaus Lampe. Das Kursziel werde weiterhin bei 40,00 Euro gesehen. (Analyse vom 03.08.2012) (03.08.2012/ac/a/d)
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